<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>BAG Frieden 16.-18.4.2021: Anträge</title>
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                <title>BAG Frieden 16.-18.4.2021: Anträge</title>
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                        <title>W4: Ali Khademolhosseini</title>
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                        <author>Ali Khademolhosseini (KV Erlangen-Stadt)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/ali_khademolhosseini-38839/embeddedpdf?file=https%3A%2F%2FBAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de%2FBAGfrieden-4-2021%2Fali_khademolhosseini-38839%2Fviewpdf%3FsectionId%3D12630"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 18:34:58 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W 3: Daniel Hecken - Bewerbung als Co-Sprecher (offener Platz) der BAG Frieden &amp; Internationales</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/daniel_hecken_-_bewerbung_als_co-sprecher_offener_platz_der_bag_frie-53095</link>
                        <author>Daniel Hecken (KV Hamburg-Altona)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/daniel_hecken_-_bewerbung_als_co-sprecher_offener_platz_der_bag_frie-53095/embeddedpdf?file=https%3A%2F%2FBAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de%2FBAGfrieden-4-2021%2Fdaniel_hecken_-_bewerbung_als_co-sprecher_offener_platz_der_bag_frie-53095%2Fviewpdf%3FsectionId%3D12630"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Apr 2021 16:49:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W 2: Inga Carry Bewerbung als Co-Sprecherin der BAG Frieden</title>
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                        <author>Inga Carry</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/inga_carry-9605/embeddedpdf?file=https%3A%2F%2FBAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de%2FBAGfrieden-4-2021%2Finga_carry-9605%2Fviewpdf%3FsectionId%3D12630"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Apr 2021 13:58:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A50NEU: Chinapolitik menschenrechtsorientiert gestalten</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/chinapolitik_menschenrechtsorientiert_gestalten-16592</link>
                        <author>Marcel Ernst, Ingo Henneberg, Melanie Müller, Sarah Brockmeier, Sonja Katharina Schiffers, Sebastian Stölting, Sara Nanni, Juliana Wimmer</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/chinapolitik_menschenrechtsorientiert_gestalten-16592</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anpassung des Projekts „China“ (Z. 218-234)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(<strong>fett</strong>: Ergänzungen; <em><span class="underline">unterstrichen und kursiv</span></em>: Streichungen aus dem Originaltext)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>China ist Europas Wettbewerber, Partner, systemischer Rivale. Wir <strong>verurteilen Chinas </strong><em><span class="underline">verlangen von China ein Ende seiner </span></em>eklatante<em><span class="underline">n</span></em> Menschenrechtsverletzungen etwa in Xinjiang<strong>,</strong><em><span class="underline"> und</span></em> Tibet <strong>oder</strong><em><span class="underline">und zunehmend auch in </span></em>Hongkong. <strong>Deutschland sollte sich daher für eine Fact-Finding-Mission zu Xinjiang im Rahmen des VN-Menschenrechtsrats einsetzen. Das sogenannte Sicherheitsgesetz für Hongkong und die Änderung des Wahlrechts sind ein Angriff auf die Autonomie der Sonderverwaltungszone und das international verbriefte Prinzip „Ein Land – zwei Systeme“. Wir unterstützen die Demokratiebewegung in Hongkong und wollen auf zivilgesellschaftlicher Ebene den Austausch mit China intensivieren. </strong>Es braucht <em><span class="underline">dennoch</span></em> einen konstruktiven Klima-Dialog mit China und wir streben gemeinsame politische, wirtschaftliche und technologische Anstrengungen zur Bekämpfung der Klimakrise an. <em><span class="underline">Die</span></em> Kooperation mit China darf nicht zu Lasten von Drittstaaten oder von Menschen- und Bürger*innenrechten gehen. Wir halten uns an <strong>die</strong><em><span class="underline">Europas</span></em> „Ein-China-Politik“ <strong>der Europäischen Union </strong>und betonen, dass <strong>die</strong><em><span class="underline">Chinas</span></em> Vereinigung <strong>mit Taiwan </strong>nicht gegen den Willen der Bevölkerung Taiwans erzwungen werden darf. Unsere Handelsbeziehungen<em><span class="underline"> mit China </span></em>wollen wir nutzen, um fairen Marktzugang für ausländische Investitionen, Rechtssicherheit und gleiche Wettbewerbsbedingungen einzufordern<strong>, sowie nachhaltige Wirtschaftskreisläufe international zu etablieren</strong>. Wir erwarten, dass China die entscheidenden Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO ratifiziert und <em><span class="underline">die</span></em><strong>jede Form von</strong> Zwangsarbeit beendet. <strong>Das ausgehandelte Investitionsabbkommen der EU mit China ist für uns in dieser Form nicht zustimmungsfähig. Angesichts der Menschenrechtsverletzung – etwa in Xinjiang – wollen wir einen europäischen Mechanismus entwickeln, der Waren aus Zwangsarbeit den Zugang zum Binnenmarkt verwehrt. </strong><em><span class="underline">Das europäische Lieferkettengesetz muss angesichts der Menschenrechtsverletzung – etwa in Xinjiang – Waren aus Zwangsarbeit den Zugang zum Binnenmarkt ebenso verwehren, wie es Unternehmen für ihre Produkte in Haftung nimmt.</span></em> Wir werden an einer engen europäischen und transatlantischen Koordinierung gegenüber China arbeiten, besonders auch in den Bereichen 5G-Ausbau und Schutz kritischer Infrastruktur.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sollten uns als Grüne gegenüber China für eine menschenrechtsorientierte Außenpolitik einsetzen. Im ersten Satz verurteilen wir jetzt Chinas eklatante Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang, Tibet und Hongkong und verlangen nicht lediglich von China ein Ende dieser Menschenrechtsverletzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor dem Hintergrund der Situation, dass die Tatsachen vor Ort in Xinjiang von den unterschiedlichen Seiten sehr verschieden dargestellt werden, braucht es eine internationale Fact-Finding Mission, die vor Ort mit einem ungehinderten Zugang zu allen relevanten Gesprächspartner*innen und Orten belastbare Erkenntnise bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausführliche Kritik zum Sicherheitsgesetz Hongkong: <a href="https://www.gruene-bundestag.de/themen/menschenrechte/demokratiebewegung-unterstuetzen">https://www.gruene-bundestag.de/themen/menschenrechte/demokratiebewegung-unterstuetzen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die beschlossene Wahlrechtsreform erhält die Regierung in Peking die Kontrolle über die Auswahl der Kandidat*innen nach Prüfung von deren Position. Nach der Reform werden auch nur noch etwas über 20% der Sitze durch direkte Wahl unter den ausgewählten Kandidat*innen vergeben. Beides ist ein direkter Angriff auf die Autonomie der Sonderverwaltungszone. Wir sollten uns daher auch klar auf die Seite der friedlichen Demokratiebewegung in Hongkong stellen, die trotz schwierigster Umstände sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Hongkong einsetzt. Außerdem braucht es auch einen stärkeren Austausch der Zivilgesellschaft zwischen Europa und China.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es braucht einen konstruktiven Klima-Dialog mit China. Das „dennoch“ passt nicht, da es nicht im Widerspruch zum Text darüber steht. Die Umformulierung im Satz zu Kooperationen mit China stellt sicher, dass es nicht so missverstanden werden kann, dass sich &quot;Die Kooperationen&quot; nur auf den vorher genannten Klima-Dialog bezieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da Taiwan nie Teil der Volksrepublik China war, sollten wir nicht von einer Vereinigung Chinas sprechen. Die Mehrheit in Taiwan sieht sich nicht als Teil Chinas und wünscht sich keine Vereinigung. Deshalb sollten wir von einer Vereinigung mit Taiwan sprechen. [Übernahme dieses Teils aus Ä1]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausführliche Kritik am EU-China Investitionsabkommen. Dieses ist für uns Grüne in dieser Form nicht zustimmungsfähig. <a href="https://reinhardbuetikofer.eu/2021/01/29/was-bringt-das-eu-china-investitionsabkommen-buetis-woche/">https://reinhardbuetikofer.eu/2021/01/29/was-bringt-das-eu-china-investitionsabkommen-buetis-woche/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Formulierung zum Lieferkettengesetz im Entwurf passt fachlich nicht: Die Befürchtung unserer Fachpolitiker*innen ist, dass man bei Integration des Themas Zwangsarbeit in das geplante europäische Lieferkettengesetz weiterhin Import von Produkten, die in Zwangsarbeit erstellt worden sind, möglich ist. Daher streben wir hier einen eigenständigen Mechanismus an, der sicherstellt, dass diejenigen, die etwa aus Xinjiang importieren wollen, nachweisen müssen, dass es keine Zwangsarbeit gibt. Es ist also keine Abschwächung der Formulierung, lediglich das Instrument passt hier nicht und wird so auch nicht festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das europäische Lieferkettengesetz bleibt in jedem Fall weiterhin Teil des grünen Wahlprogramms, da es ein eigenständiges und ausführliches Projekt zum Lieferkettengesetz im Wirtschaftskapitel gibt (<a href="https://antraege.gruene.de/46bdk/kapitel_2_in_die_zukunft_wirtschaften-15059">https://antraege.gruene.de/46bdk/kapitel_2_in_die_zukunft_wirtschaften-15059</a> Z. 463ff)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Apr 2021 01:18:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A42neu: Die EU als effizientere und zivilere Friedensmacht</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/die_eu_als_effizientere_und_zivilere_friedensmacht-6709</link>
                        <author>Jan Schierkolk, Martina Fischer, Maria Feckl, Martin Pilgram</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/die_eu_als_effizientere_und_zivilere_friedensmacht-6709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag zum Entwurf des Bundestagswahlprogrammes, Änderungen bzw. Ergänzungen <strong>fett markiert</strong><br><br>
S. 131: Überschrift „Keine deutschen <strong>und EU-</strong>Waffen in Kriegsgebiete und Diktaturen“<br><br>
S. 133: Überschrift „Die EU-Sicherheitsunion vorantreiben“ in „<strong>Gemeinsame EU-Außen- und Sicherheitspolitik entwickeln</strong>“ ändern; sowie dann im dazugehörigen Absatz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den internationalen Partnern muss die Europäische Union ihrer Verantwortung für die eigene Sicherheit und Verteidigung gerecht werden. <strong>Eine nachhaltig effektive</strong> gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) setzt eine gemeinsame <strong>und umfassend friedensorientierte</strong> EU-Außenpolitik voraus. Wir wollen eine EU-Sicherheitsunion etablieren mit einer starken parlamentarischen Kontrolle und einer gemeinsamen restriktiven Rüstungsexportpolitik<strong> mit einklagbaren strengen Regeln und Sanktionsmöglichkeiten. Wir setzen uns für eine Verordnung auf EU-Ebene ein, mit der die Einhaltung der EU-Kriterien für Rüstungsexporte von 2008 gewährleistet und mit der Lieferungen in Kriegsgebiete und Diktaturen effektiv unterbunden werden.</strong> Anstatt immer mehr Geld in nationale außenpolitische, aber auch militärische Parallelstrukturen zu leiten, <strong>sollte eine gemeinsame EU-Außen- und Sicherheitspolitik entwickelt</strong> und allgemein anerkannte Fähigkeitslücken geschlossen werden. <strong>Dies</strong><strong>würde effizientere Beschaffung und insbesondere beim Militär Einsparungen ermöglichen.</strong> (…) Die Umwidmung ziviler Gelder aus dem EU-Haushalt für militärische Zwecke<strong>, zur Fluchtabwehr, oder zur „Ertüchtigung“ autoritärer Regime</strong><strong> lehnen</strong><strong> wir</strong><strong> ab. Maßnahmen zur Reform des Sicherheitssektors in Drittstaaten</strong><strong> müssen konfliktsensibel und im Einklang mit den Menschenrechten in ein politisches Gesamtkonzept eingebunden werden. Wenn das nicht möglich ist, müssen sie unterlassen werden.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>EU-Waffenexporte restriktiver zu gestalten ist uns genauso wichtig wie im Falle Deutschlands, und es bedingt sich zunehmend auch gegenseitig.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine EU-weite <strong>rechtsverbindliche Regelung zu Rüstungsexporten</strong> ist dringend erforderlich, weil die Mitgliedstaaten die Kriterien bislang nicht in nationales Recht umgesetzt haben, und kürzlich beschlossen, mit der neuen sogenannten „EU Friedensfazilität“ die Ausbildung und Ausrüstung von Armeen in Drittstaaten zu forcieren. Auf die Risiken dieses Instruments, das auch den Transfer von Waffen und Munition in instabile Länder vorsieht, wurde von friedens- und entwicklungspolitischen NGOs und kürzlich in einer ARD-Monitor-Sendung (11.3.2021) anschaulich hingewiesen. Eine Verordnung auf EU-Ebene ist auch deshalb wichtig, weil die Mitgliedstaaten die Kriterien des gemeinsamen Standpunkts der EU zu Rüstungsexporten, die Waffenverbreitung in Spannungsgebiete verhindern soll, bislang nicht oder unzureichend in nationales Recht umgesetzt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Effizientere Beschaffung</strong> sollte ein zentrales Ziel der Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten sein; die Etablierung des EU-Verteidigungsfonds wurde vor allem damit begründet, dass alles effizienter und kostengünstiger werden würde, was aber mit der jetzigen Struktur des Budgets nicht gegeben ist. Also sollte man das ernstnehmen und sich auf EU-Ebene aktiv dafür einsetzen, dass diese Effizienzsteigerung mit dem Ziel der Einsparung auch umgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In <strong>Sicherheitskooperationen mit Drittstaaten muss die EU Schaden vermeiden</strong>. Es sind zahlreiche negativen Wirkungen von sogenannten <strong>„Ertüchtigungsmaßnahmen“ </strong>in instabilen Regionen belegt: die mit EU-Mitteln ertüchtigte libysche Küstenwache richtete Folterlager für Geflüchtete ein und hielt diese in sklavenähnlichen Zuständen, in Mali putschten Offiziere, die in westlichen Lehrgängen ausgebildet wurden und die Armee verübte Menschenrechtsverletzungen an Zivilist*innen, die bis heute nicht geahndet wurden; in diversen „Migrationspakten“ erhalten undemokratische, menschenrechtsverletzende Regime in Nordafrika und auch in der Sahelregion Hilfen für den Ausbau von Polizei und Armeen, im Sudan wurden Mittel für Ertüchtigungsmaßnahmen verpulvert usw.) Diese Praxis verbrennt nicht nur viel Geld, sondern sie desavouiert auch seriöse Ansätze der „Sicherheitssektorreform“, die sich auf Friedenskonsolidierung und Reform staatlicher Institutionen richtet. Diese Gefahr haben auch die Vereinten Nationen erkannt und ausdrücklich benannt. Im Dezember 2020 hat der VN Sicherheitsrat Resolution (2553) verabschiedet und die Einbettung von Sicherheitskooperationen in ein „politisches Gesamtkonzept fordert“. Dieser Empfehlung sollte auch die EU-Politik folgen. Ein „weiter-so“ schadet ihrer friedenspolitischen Glaubwürdigkeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 23:10:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A39NEU: NEU: Weniger Waffen – Sicherheit neu denken (alter Titel:) Keine deutschen Waffen in Kriegsgebiete und Diktaturen, ab Zeile 613</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/weniger_waffen__sicherheit_neu_denken_alter_titel_keine_deutschen_-42307</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (BAG Frieden, Del. RLP)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/weniger_waffen__sicherheit_neu_denken_alter_titel_keine_deutschen_-42307</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>„Konventionelle“ Waffen schaffen tagtäglich tausendfaches Leid. Deutschland muss seine Exporte an tödlichen Waffen umgehend und deutlich verringern.</strong>Exporte von <strong>Kriegs</strong>waffen und <strong>sonstigen</strong> Rüstungsgütern an menschenrechts- und <strong>völkerrechtsverletzende Staaten </strong>sowie in Kriegs- und <strong>Krisengebiete</strong> müssen verboten werden. Für die Reduktion von Rüstungsexporten wollen wir eine gemeinsame restriktive Rüstungsexportkontrolle der EU mit einklagbaren strengen Regeln und Sanktionsmöglichkeiten. <strong>Deutschland wird hier mit gutem Beispiel voran gehen. Das bedeutet, dass</strong> Kooperationen mit dem Sicherheitssektor <strong>– beschränkt künftig ausschließlich auf verbündete Staaten – </strong>an die Einhaltung demokratischer, rechtsstaatlicher und menschenrechtlicher Kriterien geknüpft werden. <strong>Die bisher zu oft praktizierte Weitergabe über Drittstaaten oder Produktion mit deutschen Lizenzen im Ausland (ohne entsprechende Exportbeschränkungen) werden wir unterbinden. Dazu müssen u.a. die Rechte des Europäischen Parlaments gestärkt und ausgebaut werden. Die Berichtspflichten der europäischen Regierungen über ihre Rüstungsexportpolitik müssen vereinheitlicht und verbessert werden und der Gerichtshof der Europäischen Union die Zuständigkeit für die auf der Grundlage dieser Bestimmungen erlassenen Rechtsakte bekommen. </strong>Für Deutschland werden wir ein Rüstungsexportkontrollgesetz vorlegen und ein Verbandsklagerecht bei Verstößen gegen das neue Gesetz einführen und für eine wirksame Endverbleibskontrolle sorgen. Hermesbürgschaften für Rüstungsexporte <strong>werden nicht mehr vergeben</strong>.<br>
Den Einsatz von Sicherheitsfirmen in internationalen Konflikten wollen wir streng regulieren und private Militärfirmen verbieten.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bisherige Absatz ist zu kurz gedacht und spiegelt weder die grüne Programmatik noch die tatsächlichen Probleme wider.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 22:35:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A34NEU: ALLE Kriegsverbrecher*innen zur Rechenschaft ziehen, ab Zeile 320</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/alle_kriegsverbrecherinnen_zur_rechenschaft_ziehen_ab_zeile_320-45430</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (BAG Frieden, Del. RLP)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/alle_kriegsverbrecherinnen_zur_rechenschaft_ziehen_ab_zeile_320-45430</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>International setzen wir uns für die Stärkung des Internationalen Strafgerichtshofes und des Mechanismus der Vereinten Nationen für die Untersuchung und Verfolgung von schwersten Kriegsverbrechen in Syrien (IIIM) ein – politisch wie finanziell. <strong>Wir treten dafür ein, dass sich </strong>alle Staaten, auch China, die USA, Russland diesem Rechtssystem unterordnen . Gerade Kinder</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Glaubwürdigkeit in dieser Frage leidet, wenn wir hier die selbstgewählte Ausnahmerolle der USA außen vor lassen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 20:46:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A40NEU: Wiederbelebung des Iran-Atom-Abkommens</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/wiederbelebung_des_iran-atom-abkommens-786</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (BAG Frieden, Del. RLP)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/wiederbelebung_des_iran-atom-abkommens-786</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einfügen nach Zeile 280</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Es ist zu begrüßen, dass sich die amerikanische Regierung wieder zum Atomabkommen an den Verhandlungstisch mit dem Iran begeben will. Es ist jetzt von entscheidender Bedeutung, dass die umfangreichen Inspektionen wieder beginnen, da sie sicherstellen, dass der Iran die Entwicklung von Atomwaffen nicht wieder aufnimmt. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die USA ihre gescheiterte Politik des Maximum Pressure beenden, die Sanktionen zurück nehmen und der Iran unverzüglich zu seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurückkehrt, die Anreicherung zurückfährt und die Inspektionen in vollem Umfang Umgang zulässt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Verhandlungen zum Atomabkommen dürfen die Bundesregierung jedoch nicht davon abhalten, die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen im Iran </strong>und dessen aggressive Regionalpolitik klar und deutlich zu benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gelingt dies nicht, wird ein nuklearer Iran zunehmend zur unkontrollierbaren Gefahr werden.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>folgt</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 20:45:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A46neu: Türkei-Passage differenzierter und konkreter machen</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/tuerkei-passage_differenzierter_und_konkreter_machen-7103</link>
                        <author>Jan Schierkolk und Kristian Brakel</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/tuerkei-passage_differenzierter_und_konkreter_machen-7103</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag zum Entwurf des Bundestagswahlprogrammes, Änderungen bzw. Ergänzungen<br><strong>fett markiert<br><br>
Absatz auf S. 120-121:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Türkei</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Türkei und Europa gehören zusammen. Deutschlands Beziehungen zur Türkei sind nicht zuletzt durch die gemeinsame Migrationsgeschichte eng und vielfältig. Umso mehr sind wir bestürzt, wie das Land gespalten, sowie immer näher an einen autoritären Abgrund und weg von der EU getrieben wird.</strong> Wir stehen an der Seite all derer, die in der Türkei für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte kämpfen. Wir fordern <strong>die sofortige</strong> Freilassung aller politischen Gefangenen und die <strong>Aufnahme eines ernsthaften und nachhaltigen Dialog- und Friedensprozesses</strong> in der kurdischen Frage. <strong>Gewalt als politisches Instrument, von egal wem, wie auch die</strong> aggressive Außenpolitik der türkischen Regierung<strong>, weisen wir</strong> entschieden zurück. <strong>Auch Deutschland und die EU haben gegenüber der Türkei Fehler begangen.</strong> Die Wiederaufnahme der Gespräche über einen EU-Beitritt<strong>, oder über die Vertiefung der Zollunion, kann es aber nur im Zusammenspiel mit effektiver Rechtsstaatlichkeit und Demokratie geben. Wir erkennen die enormen Leistungen der Türkei bei der Aufnahme von aktuell ca. 4 Millionen vor allem syrischen Geflüchteten an</strong>. D<strong>ie </strong>bestehende <strong>Migrationsregelung mit der EU</strong> muss <strong>aber</strong><strong>endlich durch eine menschenrechts-,</strong> völkerrechts- und rechtsstaatskonforme<strong>, sowie solidarische Vereinbarung ersetzt werden</strong>. <strong>Es braucht dafür auch</strong> finanzielle und logistische Unterstützung vor Ort und eine verbindliche Kontingentzusage zur Umsiedlung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter in die EU. Wir lehnen es entschieden ab, dass Menschen in Deutschland von der türkischen Regierung <strong>und ihren Unterstützer*innen </strong>instrumentalisiert <strong>oder gar überwacht und bedroht</strong> werden. <strong>Es ist zudem auch unser aller Aufgabe, hierfür durch ein besseres Miteinander weniger anfällig zu sein. Die aktuell schwierigen Bedingungen werden uns nicht davon abhalten, persönliche, lokale und zivilgesellschaftliche Brücken auszubauen bzw. neue zu errichten. Gerade der deutsch-türkische Jugendaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Städten und Kommunen liegen uns am Herzen. Auch hierfür sind wir überzeugt, dass es endlich Reisefreiheit für türkische Staatsbürger*innen nach Deutschland braucht.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bisherige Absatz im Entwurf klammert die Bedeutung und Tiefe unserer Beziehungen zur Türkei aus, und verpasst damit eine wichtige Gelegenheit, die notwenige deutliche Kritik effektiver, weil erkennbarer aus Verbundenheit, zu üben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen so ein Zeichen setzen, für diejenigen in der Türkei, die gegen die aktuelle Regierungspolitik stehen, aber oft die Kritik aus dem Ausland als zu polemisch wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehört auch Selbstkritik, Differenzierung, und Anerkennung, wo diese angebracht sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Z.B.: Die seit Jahren enormen Leistungen der Türkei bei der Aufnahme von Geflüchteten einfach auszuklammern, schwächt sowohl unsere Kritik an der aktuellen Regelung zwischen ihr und der EU, wie auch unser Eintreten für Vielfalt und Aufnahmebereitschaft zuhause.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem lässt der Entwurf dadurch dass er z.B. nur die Instrumentalisierung <em>türkeistämmiger</em> Menschen in Deutschland thematisiert, eine wichtige Gelegenheit aus, uns auch diesbezüglich stärker als eine inklusive Gesellschaft zu definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Genauso schärfen wir aber auch Kritik, Forderungen und Konsequenzen nach, wo dies angebracht ist. Z.B.: Unser Antrag…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- fordert die <em>sofortige</em> Freilassung pol. Gefangener;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- thematisiert nicht nur die Instrumentalisierung in Deutschland, sondern auch die Überwachung und Bedrohung von Menschen;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- stellt neben der Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen (im Gegensatz zur aktuellen Bundesregierung!) explizit auch die aktuell wieder diskutierte Vertiefung der Zollunion unter Rechtsstaatlichkeits- und Demokratievorbehalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Abschließend betont der Antrag die Wichtigkeit, gerade unter schwierigen Bedingungen zivilgesellschaftliche und lokale Beziehungen, Verständigung, Austausch - und damit auch Schutz - zu fördern. Seit Jahren wird den Türk*Innen versprochen, dass sie genauso einfach nach Deutschland reisen sollen, wie wir in die Türkei. Gerade für den Teil der türkischen Gesellschaft, dem wir uns verbunden fühlen ist das Betteln um Visa eine demütigende und kostspielige Angelegenheit, die es erschwert, dass Partnerschaften in der Zivilgesellschaft funktionieren können. Das zu verändern setzt ein sichtbares Zeichen, dass wir zwar gegen die aktuelle türkische Regierung klare Kante zeigen, aber unsere Türen nicht für die Türkei als solches verschließen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 19:53:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14NEU: Indo-Pazifik und Indien</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/indo-pazifik_und_indien-30183</link>
                        <author>Gerrit Kurtz, Ingo Henneberg, Melanie Müller, Sara Nanni</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/indo-pazifik_und_indien-30183</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach Zeile 234 (China) entweder als eigenständigen Absatz oder direkt anschließend (dann Titel ändern) einfügen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Indo-Pazifik und Indien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ein für eine freie und offene indopazifische Region auf der Grundlage globaler Normen. Dies betrifft sowohl die friedliche Bearbeitung zwischenstaatlicher Konflikte als auch den Respekt für Rechtsstaatlichkeit, inklusive Gesellschaften und nachhaltige Entwicklung. Auf dieser Grundlage wollen wir auch die strategische Partnerschaft mit Indien zu Themen wie Klimaschutz, Multilateralismus, Start-ups, Digitalisierung und Wissenschaftsaustausch fortsetzen und den gesellschaftlichen Austausch stärken.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Konzept des &quot;Indo-Pazifik&quot; hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. 2020 nahm die Bundesregierung erstmals eigene Leitlinien zu der Region an. In der Region lebt ein Großteil der Weltbevölkerung; ihre wirtschaftliche und außenpolitische Bedeutung wird in den kommenden Jahren weiterzunehmen. Das Wahlprogramm wäre einseitig, wenn es China als einziges Land in der Region erwähnte, aber nicht die Region sowie das multilateral orientierte, grundsätzlich demokratische Indien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Probleme und Herausforderungen in der Region sind vielfältig. In so einem knappen Verweis sollte aus grüner Perspektive die Einhaltung globaler Normen im Vordergrund stehen. Für Territorialkonflikte schließt das zum Beispiel die Einhaltung des Seerechtsübereinkommens und die grundsätzliche Verpflichtung zur friedlichen Streitbeilegung aus der UN-Charta ein - eben nicht das Recht des (militärisch) Stärkeren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig gibt es in der Region erstarkenden ethnisch oder religiös gefärbten Nationalismus (Indien, Sri Lanka), Militärherrschaften wie in Thailand und Myanmar und immer wieder die Einschränkung von Grundfreiheiten. Indien sollte grundsätzlich weiterhin ein wichtiger Partner bleiben, aber eben auf Grundlage der genannten Normen. Die Kooperationsthemen sind dem Koalitionsantrag zu den deutsch-indischen Beziehungen von 2019 entnommen, welche die Grüne Bundestagsfraktion unterstützte (Drucksache 19/14340). Für die Fraktion sprach Omid Nouripour in der Debatte zu dem Antrag auch die Notwendigkeit an, noch mehr mit der indischen Zivilgesellschaft zu kooperieren (<a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19121.pdf#P.14986">http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19121.pdf#P.14986</a>).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 19:30:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A27NEU: Beiträge zur zivilen Krisenprävention konkretisieren und Diplomatie für den Frieden stärken</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/beitraege_zur_zivilen_krisenpraevention_konkretisieren_und_diplomatie_fue-9302</link>
                        <author>Sarah Brockmeier, Maria Feckl, Martina Fischer, Gerrit Kurtz, Winfried Nachtwei, Tobias Pietz, Martin Pilgram, Horst Schiermeyer, Sonja Katharina Schiffers, Johanna Wolf de Tafur</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/beitraege_zur_zivilen_krisenpraevention_konkretisieren_und_diplomatie_fue-9302</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Änderungsantrag bezieht sich auf den Absatz: „Vorausschauend für den Frieden&quot; (Zeilen 544-561). Der geänderte Absatz mit Ergänzungen in <strong>fett</strong> wäre dann:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorrausschauend Kriege verhindern und Frieden fördern </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Primat </strong>unsere<strong>r</strong> Außen- und Sicherheitspolitik <strong>ist es</strong>, <strong>Gewalt</strong>konflikte zu verhindern<strong>. S</strong>ie setzt deshalb auf Vorausschau gemäß der VN-Agenda für nachhaltige Entwicklung. <strong>Deutschland sollte bei der diplomatischen Entschärfung von Krisen und in der Förderung von Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung auf globaler Ebene eine</strong><strong>treibende Kraft</strong><strong>sein</strong>. Wir ergänzen den traditionellen Sicherheitsbegriff um die menschliche Sicherheit und rücken damit die Bedürfnisse von Menschen in den Fokus. Den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) und die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) gilt es zu stärken. <strong>An die Auslandsvertretungen in </strong><strong><strong>fragilen Staaten wollen wir mehr Diplomat*innen entsenden sowie den Auswärtigen </strong><strong>Dienst für dessen heutige Aufgaben fit machen. Die Leitlinien “Krisen </strong><strong>verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern” und die darauf aufbauenden </strong><br><strong>ressortgemeinsamen Strategien wollen wir um einen Aufbauplan mit zivilen </strong><strong>Planzielen ergänzen.</strong></strong> Die personellen und finanziellen Mittel für zivile<br>
Krisenprävention sollten gezielt erhöht und <strong>durch eine Reform des </strong><strong><strong>Zuwendungsrechts</strong></strong> langfristig planbarer werden. Wir setzen uns dafür ein, die<br>
Deutsche Stiftung Friedensforschung, den neu eingerichteten Fachbereich an der Deutschen Hochschule der Polizei und andere wissenschaftliche Einrichtungen <strong>sowie das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) und auch die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung zu stärken. <strong>Wir wollen mehr ressortgemeinsame Analysen, Krisenfrüherkennung und Projektplanung, eine engere Abstimmung mit internationalen Partnern sowie einen ressortgemeinsamen und angemessen ausgestatteten Fonds „Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung“. Wir wollen lokale zivilgesellschaftliche Konzepte und Akteure in der Friedensförderung stärker unterstützen. </strong>Dafür muss das beim Institut für Auslandsbeziehungen angesiedelte Förderprogramm ZIVIK aufgestockt und dem Bedarf von NGOs in Krisenregionen besser angepasst werden. Auch</strong><strong>den Zivilen Friedensdienst (ZFD) wollen wir weiterentwickeln und bedarfsgerecht ausbauen. Die Bedeutung von Friedensarbeit muss gesamtgesellschaftlich deutlich sichtbarer werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Aus dem </strong><strong>Antrag A51 </strong><strong>von Maria Feckl, Martina Fischer, Martin Pilgram und Horst Schiermeyer wurden folgende Anregungen übernommen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Titel enthält vorrausschauend <strong>Kriege verhindern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das <strong>„Primat“</strong> unserer Außen- und Sicherheitspolitik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der (leicht modifizierte) Satz:<strong> Deutschland sollte bei der diplomatischen Entschärfung von Krisen und in der Förderung von Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung auf globaler Ebene eine</strong><strong>treibende Kraft</strong><strong>sein</strong>.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das ZIF und die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung sowie der Satz<strong>:Dafür muss das beim Institut für Auslandsbeziehungen angesiedelte Förderprogramm ZIVIK aufgestockt und dem Bedarf von NGOs in Krisenregionen besser angepasst werden</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag von: Sarah Brockmeier, Maria Feckl, Martina Fischer, Gerrit Kurtz, Winfried Nachtwei, Tobias Pietz, Martin Pilgram, Horst Schiermeyer, Sonja Katharina Schiffers, Johanna Wolf de Tafur.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Änderungsantrag zielt insgesamt darauf ab, die Beiträge in der zivilen Krisenprävention zu präzisieren. Der Antrag tut dies, ohne den Absatz zu verlängern. Begründung im Einzelnen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Gewaltkonflikte:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gilt, gewaltvolle Konflikte zu verhindern, nicht Konflikte per se.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Mehr Diplomat*innen an Auslandsvertretungen &amp; Auswärtigen Dienst fit machen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Wahlprogramm stehen mehrere Forderungen, die nur mit einer Stärkung und Umstrukturierung des Auswärtigen Dienstes überhaupt umsetzbar sind (und wofür ein Ausbau des EAD und der GASP nicht ausreicht). Dies betrifft etwa die Forderung nach besseren Analysen für die Krisenprävention, stärkere Unterstützung der Vereinten Nationalen, bessere politische Einbettung von Einsätzen und Menschenrechtsreferent*innen an Botschaften. Während die Mittel für das Auswärtige Amt in den letzten Jahren stark gestiegen sind, ist der Personalhaushalt nur gering angestiegen. Da seit Anfang der neunziger Jahre stetig abgebaut wurde, gibt es jetzt in etwa genauso viele Diplomat*innen im AA wie in der Bundesrepublik zur Wendezeit. Alle Forderungen von &quot;mehr politische Lösungen&quot;, &quot;mehr Vermittlung&quot;, &quot;mehr Austausch mit und Unterstützung von Zivilgesellschaft&quot;, &quot;mehr Koordinierung mit anderen Gebern&quot; etc scheitern auch daran, dass im Auswärtigen Amt dafür nicht die Kapazitäten bestehen. Gerade an den Botschaften von Krisenländern – oder denen, die es ggf. werden könnten - sitzen oft nur eine Botschafter*in und ein einziger politischer Referent. Der Antrag fordert deshalb für die bessere Krisenprävention die Entsendung von mehr Diplomat*innen an Botschaften in fragilen Staaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Auswärtige Amt schafft es bisher noch nicht einmal, ausreichend Personal für die Personalreserve einzustellen, deswegen wird hier nicht generell die Forderung nach „mehr Diplomat*innen“ gestellt, sondern die Forderung, den Auswärtigen Dienst insgesamt fit zu machen für das 21. Jahrhundert. Dazu würden etwa dringende Reformen bei der Arbeitskultur, Gleichstellung und Familienfreundlichkeit gehören, eine größere Durchlässigkeit zwischen den Ministerien, die Möglichkeit von Quereinstiegen, Reform von IT und Knowledge Management und weitere Reformen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Streichung des Satzes zu „1000 Fachkräften“:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Allein im Rahmen der EU Civilian Headline Goals hat Deutschland bereits versprochen, bis zu 910 Polizist*en zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich sind heute bereits rund 300 ZFD-Friedensfachkräfte im Einsatz, rund 150 sekundierte Expert*innen über das ZIF in Friedensmissionen und 250-300 als Wahlbeobachter*innen. 1000 Fachkräfte wären damit kein ehrgeiziges Ziel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Aufbauplan mit zivilen Planzielen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Konkrete Ziele zu setzen für den Ausbau der zivilen Kapazitäten der Krisenprävention wäre überfällig So kritisierte etwa der Beirat Zivile Krisenprävention und auch die Grünen-Fraktion in den letzten Jahren wiederholt die Bundesregierung dafür, dass sie die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ nicht mehr entsprechenden messbaren Kapazitätszielen unterlegt. Die Bundeswehr leitet aus dem Weißbuch in der „Konzeption der Bundeswehr“ konkrete Planziele ab, für den zivilen Bereich gibt es weder ein von der Bundesregierung formuliertes „Level of Ambition“ (Anspruchsniveau) noch konkrete Planziele. Das sollte eine Bundesregierung mit grüner Beteiligung ändern. (Quelle für Kritik des Beirats, zum Beispiel hier:<a href="https://peacelab.blog/uploads/Stellungnahme_Umsetzungsbericht_Leitlinien_Beirat_Zivile_Krisenpr%C3%A4vention_2021_03_31.pdf"><span class="underline">https://peacelab.blog/uploads/Stellungnahme_Umsetzungsbericht_Leitlinien_Be-irat_Zivile_Krisenpr%C3%A4vention_2021_03_31.pdf</span></a>).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Streichung des Satzes zur „EU-Mediationsreserve“:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bezug zu EU-Mediationsreserve wurde rausgenommen, da der EAD bereits ein Mediation Support Team sowie einen Pool von EU-Mediator*innen hat. Es könnten gezielt mehr deutsche Mediator*innen im Auswärtigen Amt sowie für die Entsendung durch das ZIF gefordert werden, allerdings werden auch andere zentrale Bereiche der Krisenprävention nicht extra ausgeführt – z.B. die Rechtsstaatsförderung, Sicherheitssektorreform, Vergangenheitsbewältigung. Diese fallen alle unter die zivilen Kapazitäten für die in dem Absatz eine Stärkung sowie eine Aufbauplan gefordert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Erwähnung des Zuwendungsrecht:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Zuwendungsrecht sollte explizit erwähnt werden, um den Kern des Problems zu benennen. Insbesondere bei der Projektförderung durch das Auswärtige Amt sind die Bedingungen so schwierig (z.B. Mittelausgabe innerhalb von sechs Wochen, Jährlichkeit), dass viele Nichtregierungsorganisationen diese gar nicht mehr beantragen, insbesondere kleine und lokale NGOs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Ressortgemeinsame Analysen, Projektplanung, Abstimmung mit Partnern:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es reicht nicht einfach, einen ressortgemeinsamen Fonds für die Krisenprävention zu fördern, vor allem müsste die Bundesregierung auch gemeinsame Analysen und das gemeinsame Planen voranbringen – auch über die durch diesen einen Fond finanzierten Projekte hinaus. Die 2019 eingeführten ressortgemeinsamen Instrumente der Gemeinsamen Analyse und abgestimmten Planung (GAAP) zwischen AA und BMZ sowie den im Praxisleitfaden genannten Mechanismen für die am Ressortkreis beteiligten Ministerien haben erst zu zögerlichen Schritten einer wirklich integrierten Analyse und Planung in wenigen Fällen geführt. Es braucht mehr politischen Druck, wirklich gemeinsam zu agieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Analysefähigkeiten sollten grundsätzlich gestärkt werden, nicht nur bezogen auf die Pandemie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Lokale Zivilgesellschaft:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Absatz des Programms fehlte die lokale Zivilgesellschaft und lokale Akteure der Krisenprävention und Friedensförderung komplett – gerade deren Förderung sollte aber zentral sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Bedarfsgerechte Weiterentwicklung &amp; Ausbau Ziviler Friedensdienst</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Zivile Friedensdienst braucht nicht einfach mehr Geld, sondern sollte auch reformiert werden. So werden ZFD-Fachkräfte immer noch über Entwicklungshelferverträge entsendet. Das Entwicklungshelfergesetz baut aber auf einem veralteten, kolonialistischen Bild der Entwicklungshilfe auf. Entwicklungshelfer sind offiziell nicht Angestellte und bekommen kein Gehalt sondern eine Aufwandsentschädigung als Freiwillige. Entwicklungshilfe wird in diesem Sinne immer noch als idealistische Helfertätigkeit verstanden anstatt als professionelle Beratungstätigkeit bzw. Dienstleistung für die Partner vor Ort (IZ auf Augenhöhe). Arbeitsgesetze greifen kaum, da der EH-Vertrag offiziell kein Arbeitsvertrag ist: kein Mutterschutz, keine Elternzeit (weder Männer noch Frauen), Entwicklungshelferverträge werden nur an EU-Staatsbürger*innen vergeben, Expert*innen aus anderen Ländern können nicht unter Vertrag genommen werden und ein Süd-Süd-Austausch wird hier unmöglich gemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem können zivilgesellschaftliche Partnerorganisationen keine Gehälter über die Finanzierungstöpfe erhalten. In vielen Projekten können sie nur anfallende Ausgaben für Waren und Dienstleistungen erstattet bekommen, nicht aber ihre Arbeitszeit. Das führt dazu, dass viele lokale Menschen von der Friedensarbeit nicht leben können und sich anderen Tätigkeiten zuwenden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 16:18:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: OSZE STÄRKEN</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/osze_staerken-33305</link>
                        <author>Antragsteller*innen: Ursula Hertel-Lenz, Martina Fischer, Berti Furtner-Loleit, Ralph Urban (BAG Frieden)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/osze_staerken-33305</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusammenführung von A5 und den beiden ehemaligen A11 und A15, die dafür zurückgezogen wurden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eingefügt wird im Abschnitt „Europarat und OSZE stärken“ Z. 595 im Anschluss an Satz 3 „… ein effektives und starkes System kollektiver Sicherheit in ganz Europa schaffen.“:<br><br>
Dieses System kann heute im Rahmen der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSZE) in inklusiver Weise ausgestaltet werden. Die OSZE verfügt über eine fundierte Erfahrung für friedliche Streitbeilegung im Rahmen von Verhandlungsprozessen. Sie bietet mit ihrer den Atlantik überspannenden Reichweite ein kontinuierliches Forum für Dialog und Kooperation zwischen allen Akteuren, die für die Sicherheit in Europa relevant sind. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben müssen die finanziellen und personellen Mittel der OSZE erhöht werden. Wir werden uns in der OSZE nach dem Ende des Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) und des „Open-Skies“-Abkommens über militärische Beobachtungsflüge zwischen NATO-Ländern und Russlandfür einen neuen Ansatz zu Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung einsetzen um der aktuellen Gefahr eines nuklearen Wettrüstens zu begegnen und um in Bezug auf konventionelle Waffensysteme Fortschritte bei Rüstungsbegrenzung und Abrüstung zu erzielen. Wir wollen auch erreichen, dass bestehende Konflikte in der Nachbarschaft der Europäischen Union mit zivilen Mitteln bearbeitet werden können, so dass trotz gegensätzlicher Perspektiven und Interessen Lösungen gefunden werden können. Wir unterstützen die Aktivitäten der OSZE im Russland-Ukraine-Konflikt, das Minsker Abkommen umzusetzen. Ausgehend von der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE wollen wir uns für ökologische Initiativen einsetzen, die der Bedrohung durch die Erderhitzung entgegenwirken. Wir wollen beim Kampf gegen die Klimakrise die Gemeinsamkeiten in den 57 Mitgliedstaaten der OSZE betonen. Der Dialog mit der Zivilgesellschaft ist uns wichtig sowie das Empowerment von Mädchen, Frauen und anderen marginalisierten Gruppen, besonders auch die Stärkung von Frauen als handelnde Akteurinnen. Wir werden uns für ein OSZE-Gipfeltreffen 2025 zum 50. Jahrestag dieser Organisation einsetzen – mit dem Ziel ihrer Reform und Stärkung und der Weiterentwicklung der europäischen Friedensordnung und Sicherheitsarchitektur. Es bleibt unser Ziel, alle Mitgliedstaaten der OSZE auf der Basis gemeinsamer Werte für eine solche Perspektive zu gewinnen, was gerade angesichts der nationalistischen und rückwärtsgewandten Politik Russlands nötig ist. Es ist unser Anspruch, die Sorgen und Bedrohungsängste sämtlicher europäischer Staaten zu verstehen und ernst zu nehmen. Wir wollen dieses Verständnis in multilateralen Gesprächen stärken und vertrauensbildende Maßnahmen initiieren. Nur so kann eine Grundlage für die dringend notwendige Abrüstung in Europa geschaffen werden, die im Interesse aller Europäer*innen liegt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da der bisherige Text des Wahlprogrammentwurfs in diesem Abschnitt mit dem Text des Grundsatzprogramms fast identisch ist – also auch in Bezug auf das Abstraktionsniveau, sind für das Bundestagswahlprogramm Konkretisierungen bzw. Projekte notwendig. Dabei geht es um Vertrauensbildung, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung sowie um die zivile Bearbeitung von Konflikten in der Nachbarschaft der EU. Außerdem geht es darum, auch die OSZE als Rahmen zu nutzen um ökologische Initiativen einzuleiten im Kampf gegen die Klimakrise, durch die alle Staaten bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade wegen der Zunahme der Spannungen mit Russland müssen wir als Grüne die Zielsetzung einer europäischen Friedensordnung und Sicherheitsarchitektur betonen; es ist eine aktuell notwendige, aber auch langfristige Perspektive. Der Vorteil eines Systems kollektiver Sicherheit liegt darin, dass auch Akteure mit divergierenden Interessen im Gespräch bleiben und nach konstruktiven Möglichkeiten des Konfliktaustrags suchen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Zustimmung der Fraktion der Grünen heißt es im Bundestagsbeschluss zur Stärkung der OSZE vom November 2020: „Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung durch Prioritätensetzung innerhalb der verfügbaren Haushaltsmittel auf, […] 3. sich gegenüber den anderen Teilnehmerstaaten für ein OSZE-Gipfeltreffen 2025 zum 50. Jahrestag – als Perspektive für die Revitalisierung und Weiterentwicklung der europäischen Friedensordnung und Sicherheitsarchitektur – einzusetzen, um die in Helsinki und Paris angelegte Prinzipien- und Wertebasis zu stärken“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ausführlicher Bundestagsbeschluss zur Stärkung der OSZE vom November 2020:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/243/1924390.pdf">Drucksache 19/24390 (bundestag.de)</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>SWP-Studie zur Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE von 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2019S21_smk_WEB.pdf">Kooperation, Vertrauen, Sicherheit? - Potentiale und Grenzen der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE (swp-berlin.org)</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 15:35:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A25NEU2: Mehr Öffentlichkeitsarbeit für die zivile Krisenprävention</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/mehr_oeffentlichkeitsarbeit_fuer_die_zivile_krisenpraevention-49601</link>
                        <author>Ottmar von Holtz, Friedel Grützmacher, Melanie Müller, Sarah Brockmeier, Winfried Nachtwei</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/mehr_oeffentlichkeitsarbeit_fuer_die_zivile_krisenpraevention-49601</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kapitel 6 (PB-I-01) Zeile 553<br><br>
Wir setzen uns dafür ein, die Deutsche Stiftung Friedensforschung, den neu eingerichteten Fachbereich an der Deutschen Hochschule der Polizei und andere<br>
wissenschaftliche Einrichtungen zu stärken und die Bedeutung von Friedensarbeit gesamtgesellschaftlich noch sichtbarer zu machen. <strong>Auch die Erfolge und Chancen der zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung wollen wir der Bevölkerung durch Investitionen in mehr und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit vermitteln. Dazu wollen wir uns u.a. für einen Fonds für unabhängige journalistische Arbeit in Konfliktregionen sowie für einen Begegnungsort in Berlin einsetzen, an dem Friedensarbeit praktisch erfahrbar gemacht wird. </strong>Die finanzielle Förderung des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) wollen wir deutlich erhöhen und den kontinuierlichen Ausbau bedarfsgerecht fördern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jenseits der Fachcommunity wissen nur wenige Menschen, dass es so etwas wie zivile Krisenprävention gibt. Während die Bundeswehr viel Geld für Jugendoffiziere ausgibt, die in Schulen gehen, gibt es kaum Geld für die Öffentlichkeitsarbeit für Friedensmaßnahmen, obwohl viele verschiedene Institutionen in Deutschland an Friedensprojekten arbeiten. Diese sind allerdings kaum sichtbar. Ein erster, gut umsetzbarer Schritt wäre die Einrichtung einer Begegnungsstelle in Berlin, wo sich Menschen informieren können. Die Stelle könnte zB in das Programm der Bundestagsbesucherfahrten oder von Schulklassen aus ganz Deutschland, die Berlin besuchen, aufgenomen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag ergänzt den Wahlprogrammentwurf für Berlin, in dem es heißt: &quot;Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass in Berlin ein „Friedensforum” entsteht, das als Begegnungsraum für zivile Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Konfliktlösung Friedensarbeit praktisch erfahrbar macht.&quot; Siehe 3594-3596 im Berliner Wahlprogrammentwurf: <a href="https://gruene.berlin/fileadmin/BE/lv_berlin/LV_Berlin_Dokumente/zentrale_Dokumente_Landesverband/b90dg_wahlprogrammentwurf_2021.pdf">https://gruene.berlin/fileadmin/BE/lv_berlin/LV_Berlin_Dokumente/zentrale_Dokume-nte_Landesverband/b90dg_wahlprogrammentwurf_2021.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist wichtig - auch mit Blick auf eventuelle spätere Förderprogramme für ein solches Friedensforum -, dass der Bedarf nach mehr Öffentlichkeitsarbeit sowie die Schaffungs eines Ortes in Berlin neben dem Berliner Wahlprogramm auch im Bundestagswahlprogramm verankert wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 15:07:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W1: Maria Feckl Bewerbung Co-Sprecherin BAG Frieden</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/maria_feckl_bewerbung_co-sprecherin_bag_frieden-36969</link>
                        <author>Maria R. Feckl (BAG Frieden)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/maria_feckl_bewerbung_co-sprecherin_bag_frieden-36969</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/maria_feckl_bewerbung_co-sprecherin_bag_frieden-36969/embeddedpdf?file=https%3A%2F%2FBAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de%2FBAGfrieden-4-2021%2Fmaria_feckl_bewerbung_co-sprecherin_bag_frieden-36969%2Fviewpdf%3FsectionId%3D12630"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 10:25:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A37NEU2: Moderne Bundeswehr (Zusammenführung A8, A37 und A37 Ä1)</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/moderne_bundeswehr-3075</link>
                        <author>Imke Kügele, Winfried Nachtwei, Philipp Zeller und Daniel Hecken</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/moderne_bundeswehr-3075</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Globalalternative zum Abschnitt &quot;Moderne Bundeswehr&quot;. Der Antrag wurde in der AG Bundeswehr beraten. <strong>Antragsteller*innen sind Imke Kügele, Winfried Nachtwei, Philipp Zeller und Daniel Hecken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 667 bis 679 streichen und ersetzen durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr müssen sich an den realen und strategisch bedeutsamen Herausforderungen für Sicherheit und Friedenssicherung orientieren und in ein gesamtstaatliches Handeln einfügen. Wir wollen die Bundeswehr entsprechend ihrem Auftrag und ihren Aufgaben personell und materiell verlässlich und vorausschauend ausstatten, Prozesse entbürokratisieren sowie Strukturen optimieren. Deutschland soll sich auf seine Bündnispartner verlassen können und genauso sollen sich die Bündnispartner auf Deutschland verlassen können. Dazu gehört auch, dass unsere Streitkräfte zu jeder Zeit über ausreichende und optimale Ausrüstung verfügen müssen. Das Angebot für umfassende Betreuung und Unterstützung nach Einsätzen sowie insbesondere für Einsatzgeschädigte ist auszubauen und es ist ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Betroffenen angemessen wahrgenommen fühlen. Darüber hinaus ist die Bundeswehr so auszugestalten, dass sich die Vielfalt und Diversität der Gesellschaft auch in der Personalstruktur widerspiegelt und sich die Führung vermehrt auf die Stärken der Soldat*innen und Zivilbeschäftigten fokussiert und ein wertschätzendes Klima sichert. Menschenfeindliche Ideologien und rechtsextremistisches Verhalten sind mit dem Auftrag der Bundeswehr und den Pflichten der Soldat*innen in keinster Weise vereinbar. Daher werden wir dies konsequent verfolgen und mögliche Strukturen zerschlagen. Neben der umfassenden Aufklärung ist die Prävention entscheidend. Für eine wirksame Prävention und Auftragserfüllung sind eine praktizierte und weiterentwickelte Innere Führung, eine verantwortungsbewusste Personalgewinnung und die Stärkung zeitgemäßer, verbindlicher politischer und ethischer Bildung unabdingbar. Die Rekrutierung Minderjähriger sowie den bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Inneren lehnen wir ab.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Antrag ist in Abstimmung mit allen Antragsteller*innen eine Zusammenführung der Anträge A8, A37 und A37 Ä1. Er enthält zusätzliche redaktionelle Änderungen. Für das Wort &quot;zerschlagen&quot;, dass im Origianl auch vorhanden ist und sich auch an anderer Stelle wiederfindet (&quot;Rechtsextremismus bekämpfen, Netzwerke zerschlagen&quot;), konnte bisher kein gleichwertiger Ersatz gefunden werden, der den damit zum Ausdruck gebrachten ultimativen Willen ausdrücken könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ursprüngliche Antragsbegründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Komplexität der Aufgaben zur Erfüllung des Auftrags der Bundeswehr nimmt stetig zu. Komplexe Aufgaben werden dort gut gelöst, wo Menschen mit unterschiedlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Qualifikationen gemeinsam Maßnahmen entwickeln. Für die Wahrnehmung ihres Auftrags ist es daher wesentlich, dass in der Bundeswehr Personal mit der erforderlichen Breite an Erfahrungen und Fähigkeiten vorhanden ist und sich angemessen einbringen kann. Dabei haben menschenfeindliche Ideologien und rechtsextremistisches Verhalten keinen Platz und sind mit dem Auftrag der Bundeswehr sowie den Soldat*innen obliegenden Pflichten unvereinbar. Eine praktizierte Innere Führung sowie deren Weiterentwicklung ist hierbei ein Garant für wirksame Prävention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Übrigen konkretisiert der Antrag den Absatz Moderne Bundeswehr und greift u.a. die Notwendigkeiten zur Entbürokratisierung von Prozessen (z.B. im Bereich der Beschaffung) als auch zur Optimierung der (Führungs-)Strukturen auf.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Apr 2021 21:15:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A37NEU: Moderne Bundeswehr</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/motion/34851</link>
                        <author>Imke Kügele, Winfried Nachtwei, Philipp Zeller und Daniel Hecken (KV Hamburg-Altona)</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/motion/34851</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Globalalternative zum Abschnitt &quot;Moderne Bundeswehr&quot;. Der Antrag wurde in der AG Bundeswehr beraten. <strong>Antragsteller*innen sind Imke Kügele, Winfried Nachtwei, Philipp Zeller und Daniel Hecken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 667 bis 679 streichen und ersetzen durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr müssen sich an den realen und strategisch bedeutsamen Herausforderungen für Sicherheit und Friedenssicherung orientieren und in ein gesamtstaatliches Handeln einfügen. Wir wollen die Bundeswehr entsprechend ihrem Auftrag und ihren Aufgaben personell und materiell verlässlich und vorausschauend ausstatten, Prozesse entbürokratisieren sowie Strukturen optimieren. Soldat*innen müssen im Einsatz optimal ausgestattet sein. Eine umfassende Betreuung und Unterstützung nach Einsätzen soll angeboten werden. Kriegseinsätze sollen während und nach Beendigung regelmässig auch von unabhängiger Seite evaluiert werden. Deutschland soll sich auf seine Bündnispartner verlassen können und genauso sollen sich die Bündnispartner auf Deutschland verlassen können. Die Bundeswehr ist so auszugestalten, dass sich die Vielfalt und Diversität der Gesellschaft auch in der Personalstruktur widerspiegelt und sich die Führung vermehrt auf die Stärken der Soldat*innen und Zivilbeschäftigten fokussiert und ein wertschätzendes Klima sichert. Menschenfeindliche Ideologien und rechtsextremistisches Verhalten sind mit dem Auftrag der Bundeswehr und den Pflichten der Soldat*innen in keinster Weise vereinbar. Daher werden wir dies konsequent verfolgen und mögliche Strukturen zerschlagen. Neben der umfassenden Aufklärung ist die Prävention entscheidend. Für eine wirksame Prävention und Auftragserfüllung sind eine praktizierte und weiterentwickelte Innere Führung, eine verantwortungsbewusste Personalgewinnung und die Stärkung zeitgemäßer, verbindlicher politischer und ethischer Bildung unabdingbar. Den bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Inneren lehnen wir ab.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Komplexität der Aufgaben zur Erfüllung des Auftrags der Bundeswehr nimmt stetig zu. Komplexe Aufgaben werden dort gut gelöst, wo Menschen mit unterschiedlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Qualifikationen gemeinsam Maßnahmen entwickeln. Für die Wahrnehmung ihres Auftrags ist es daher wesentlich, dass in der Bundeswehr Personal mit der erforderlichen Breite an Erfahrungen und Fähigkeiten vorhanden ist und sich angemessen einbringen kann. Dabei haben menschenfeindliche Ideologien und rechtsextremistisches Verhalten keinen Platz und sind mit dem Auftrag der Bundeswehr sowie den Soldat*innen obliegenden Pflichten unvereinbar. Eine praktizierte Innere Führung sowie deren Weiterentwicklung ist hierbei ein Garant für wirksame Prävention.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Übrigen konkretisiert der Antrag den Absatz Moderne Bundeswehr und greift u.a. die Notwendigkeiten zur Entbürokratisierung von Prozessen (z.B. im Bereich der Beschaffung) als auch zur Optimierung der (Führungs-)Strukturen auf.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Apr 2021 21:06:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Antrag BT-FraktionNEU: GEDENKVERANSTALTUNG 80 JAHRE BEGINN DES VERNICHTUNGSKRIEGES GEGEN DIE SOWJETUNION</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/gedenkfeier_80_jahre_ueberfall_auf_die_sowjetunion-55366</link>
                        <author>Ursula Hertel-Lenz (BAG Frieden), Winfried Nachtwei</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/gedenkfeier_80_jahre_ueberfall_auf_die_sowjetunion-55366</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antragsteller*innen: Ursula Hertel-Lenz, Winfried Nachtwei</strong><br><br>
Die BAG Frieden und Internationales fordert den Bundesvorstand und die Bundestagsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion am 22. Juni 1941 im Bundestag eine angemessene Gedenkveranstaltung stattfindet. Dabei soll der ca. 28 Millionen Toten in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gedacht werden: der zivilen Toten einschließlich der ermordeten jüdischen Zivilisten sowie der getöteten Soldaten der Roten Armee einschließlich der Toten unter den Kriegsgefangenen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Apr 2021 18:56:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A25NEU: Mehr Öffentlichkeitsarbeit für die zivile Krisenprävention</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/motion/34789</link>
                        <author>Ottmar von Holtz, Friedel Grützmacher, Melanie Müller</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/motion/34789</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kapitel 6 (PB-I-01) Zeile 553<br><br>
Wir setzen uns dafür ein, die Deutsche Stiftung Friedensforschung, den neu eingerichteten Fachbereich an der Deutschen Hochschule der Polizei und andere<br>
wissenschaftliche Einrichtungen zu stärken und die Bedeutung von Friedensarbeit gesamtgesellschaftlich noch sichtbarer zu machen. <strong>Auch die Erfolge und Chancen der zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung wollen wir der Bevölkerung durch Investitionen in mehr und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit vermitteln. Dazu wollen wir uns u.a. dafür einsetzen, dass in Berlin ein Begegnungsort geschaffen wird, wo Friedensarbeit praktisch erfahrbar gemacht wird. </strong>Die finanzielle Förderung des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) wollen wir deutlich erhöhen und den kontinuierlichen Ausbau bedarfsgerecht fördern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jenseits der Fachcommunity wissen nur wenige Menschen, dass es so etwas wie zivile Krisenprävention gibt. Während die Bundeswehr viel Geld für Jugendoffiziere ausgibt, die in Schulen gehen, gibt es kaum Geld für die Öffentlichkeitsarbeit für Friedensmaßnahmen, obwohl viele verschiedene Institutionen in Deutschland an Friedensprojekten arbeiten. Diese sind allerdings kaum sichtbar. Ein erster, gut umsetzbarer Schritt wäre die Einrichtung einer Begegnungsstelle in Berlin, wo sich Menschen informieren können. Die Stelle könnte zB in das Programm der Bundestagsbesucherfahrten oder von Schulklassen aus ganz Deutschland, die Berlin besuchen, aufgenomen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag ergänzt den Wahlprogrammentwurf für Berlin, in dem es heißt: &quot;Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass in Berlin ein „Friedensforum” entsteht, das als Begegnungsraum für zivile Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Konfliktlösung Friedensarbeit praktisch erfahrbar macht.&quot; Siehe 3594-3596 im Berliner Wahlprogrammentwurf: <a href="https://gruene.berlin/fileadmin/BE/lv_berlin/LV_Berlin_Dokumente/zentrale_Dokumente_Landesverband/b90dg_wahlprogrammentwurf_2021.pdf">https://gruene.berlin/fileadmin/BE/lv_berlin/LV_Berlin_Dokumente/zentrale_Dokumente_Landesverband/b90dg_wahlprogrammentwurf_2021.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist wichtig - auch mit Blick auf eventuelle spätere Förderprogramme für ein solches Friedensforum -, dass der Bedarf nach mehr Öffentlichkeitsarbeit sowie die Schaffungs eines Ortes in Berlin neben dem Berliner Wahlprogramm auch im Bundestagswahlprogramm verankert wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 23:34:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A24NEU: Internationale Politik feministisch gestalten (Zusammenführung A24 mit A44)</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/internationale_politik_feministisch_gestalten-63052</link>
                        <author>Sonja Katharina Schiffers, Sarah Brockmeier, Ottmar von  Holtz, Leonie Hopgood, Maximiliane Linde, Merle Spellerberg, Jonas Borgmeier</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/internationale_politik_feministisch_gestalten-63052</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antragsteller*innen: Sonja Katharina Schiffers, Sarah Brockmeier, Ottmar von Holtz, Leonie Hopgood, Maximiliane Linde, </strong><strong>Merle Spellerberg, Jonas Borgmeier -&gt; Zusammenführung des vorherigen A24 mit dem vorherigen A44</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderungsantrag zu 562-575 (Einfügungen fett)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir gestalten unsere Außen-, Entwicklungs-, <strong>Handels-</strong> und Sicherheitspolitik feministisch. Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen <strong>wie LSBTIQ*-Personen</strong> sind in besonderem Maße von Kriegen, Konflikten und Armut betroffen. Die Wahrung ihrer Rechte und ihrer Rolle als Gestalter*innen in der internationalen Politik fördert Frieden, Entwicklung, Stabilität und Sicherheit. Es geht darum, die Perspektiven von Frauen, Mädchen und marginalisierten Gruppen zu stärken, zu schützen und bei allen bi- oder multilateralen Verhandlungen immer mindestens gleichberechtigt einzubeziehen. <strong>Hierbei berücksichtigen wir ebenfalls sich überschneidende Formen der Benachteiligung.</strong> Dazu braucht es auch Genderanalysen für einzelne Länderkontexte in regelmäßigen Abständen, <strong>enge Zusammenarbeit mit feministischen Akteur*innen </strong><strong>in Deutschland und</strong><strong> in Partnerländern, </strong><strong>ihre nachhaltige finanzielle und politische Unterstützung</strong>, bedarfsgerechte Strategien und Genderbudgeting.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt die Umsetzung der <strong>VN-Agenda 1325</strong> „Frauen, Frieden, Sicherheit“ <strong>innerhalb Deutschlands wie international</strong> voranzutreiben, sexualisierte und genderbasierte Gewalt entschieden einzudämmen, die reproduktiven Rechte von Frauen zu schützen und die Sicherheit und Partizipation von Frauen und Mädchen in der Prävention, bei der Transformation von Konflikten und in Stabilisierungsprozessen in den Fokus zu nehmen. <strong>Gewaltfördernden Geschlechterbildern, die sich nachteilig auf Frieden, Sicherheit und Entwicklung auswirken, möchten wir entgegenwirken.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Änderungsantrag präzisiert einige Textstellen im Abschnitt &quot;Internationale Politik feministisch gestalten&quot; und bringt die Perspektive des intersektionalen Feminismus sowie eine geschlechtertransformative Herangehensweise ein. Im Einzelnen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>LSBTIQ*-Personen sollten als eine marginalisierte Gruppe erwähnt werden, da feministische Außenpolitik eben nicht nur Frauen und Mädchen in den Blick nimmt, sondern Geschlechts- und sexuelle Identität sowie andere Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Auch deshalb haben wir eine intersektionale Perspektive hinzugefügt: Feministische Außenpolitik sollte sich überschneidende Formen der Benachteiligung berücksichtigen. Es reicht nicht, wenn Frauen am Verhandlungstisch sitzen. Es sollten die Interessen möglichst diverser Akteur*innen Eingang in Verhandlungen finden, bspw. eben auch die Perspektiven von Frauen aus ländlichen Gebieten oder Nichtakademiker*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die enge Zusammenarbeit mit feministischen Akteur*innen in Partnerländern ist unabdingbar, denn sie wissen am besten, welche Maßnahmen lokal sinnvoll sind und wie sie eingebettet werden sollten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>&quot;UN-Resolution 1325&quot; sollte durch &quot;UN-Agenda 1325&quot; ersetzt werden, denn es gibt mittlerweile neun Folgeresolutionen, welche die Ursprungsresolution 1325 ausweiten und präzisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Innerhalb Deutschlands wird die Agenda 1325 bislang eher nachrangig umgesetzt, was die Zivilgesellschaft richtigerweise immer wieder kritisiert. Daher ist es wichtig zu betonen, dass wir die Umsetzung sowohl innerhalb Deutschlands wie auch international vorantreiben möchten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gewaltfördernde Geschlechterbilder werden in der Forschung als zugrunde liegende Ursachen von geschlechterbasierter und jeglicher Gewalt gesehen. Ihre Bekämpfung ist daher ein wichtiges Anliegen der feministischen Zivilgesellschaft, das sich im Wahlprogramm niederschlagen sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Wir müssen jegliche Aspekte unserer Außenbeziehungen feministisch gestalten. Dazu gehört auch die Handelspolitik.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Zu einer feministischen Außenpolitik gehört auch die nachhaltige finanzielle Unterstützung feministischer Organisationen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 23:18:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A57NEU: Transatlantische Beziehungen CLIMATE CHAMPION</title>
                        <link>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/transatlantische_beziehungen_climate_champion-62416</link>
                        <author>Sebastian Stölting, Sarah Brockmeier</author>
                        <guid>https://BAGfrieden-4-2021.antragsgruen.de/BAGfrieden-4-2021/transatlantische_beziehungen_climate_champion-62416</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>USA</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderungen Fettgedruckt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die transatlantische Partnerschaft bleibt ein Stützpfeiler der deutschen Außenpolitik, jedoch muss sie erneuert, europäisch gefasst, multilateral und an klaren gemeinsamen Werten und demokratischen Zielen ausgerichtet werden. Als Kern einer erneuerten transatlantischen <strong>Beziehung </strong><strong>zwischen der USA und</strong> der EU schlagen wir vor, <strong>muss einen</strong> gemeinsame<strong>r</strong> starken Impuls für die weltweite Klimapolitik, ausgehend von den Pariser Klimazielen, <strong>ausgehen</strong>, zu geben. <strong>Besonders mit dem Vorbild einer Klimapartnerschaft und einer gemeinsamen Klimahandelszone kann die transatlantische Partnerschaft Inspiration für die sozial-ökologische Transformation weltweit sein. </strong>Wir setzen auch bei Digitalisierung, der Stärkung des Multilateralismus, in Handelsfragen sowie bei der Gesundheit auf eine gute Kooperation mit den USA. Wir wollen uns gemeinsam für den weltweiten Menschenrechtsschutz, und eine regelbasierte Weltordnung <strong>und verantwortungsbewusste Handelspolitik</strong> einsetzen. Das schließt eine Verständigung über den Umgang mit autoritären Staaten wie China und Russland mit ein. Der sicherheitspolitische Fokus der USA wird sich auch mit der neuen US-Regierung nicht wieder zuvorderst auf Europa richten. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen selbst mehr außen- und sicherheitspolitische Verantwortung übernehmen.<strong>Wir sind uns der verschiedenen Sicherheitsbedürfnisse unser Partner*innen in Europa bewusst und verfolgen gemeinschaftliche Lösungskonzepte. </strong>Das gilt insbesondere für die Sicherheit der östlichen Nachbarländer der EU wie auch der baltischen Staaten und Polens. Wir wollen die transatlantische Debatte auf vielen Ebenen führen, auch auf den jeweiligen föderalen und lokalen, und damit nachhaltige, diverse gesellschaftliche Netzwerke knüpfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 00:16:46 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>